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Hier wird Baden neu gebaut

von Roman Huber | AZ, 25. April 2009

Eine Übersicht über die Projekte in der Innenstadt, die in Bau oder geplant sind oder kürzlich erstellt worden sind.

DIE STADTENTWICKLUNG hält an. In Baden wird gebaut, und zwar heftig und ohne Unterbruch seit über 10 Jahren. So sind in dieser Zeitspanne gewichtige öffentliche Bauwerke entstanden. Ebenso hat sich das Gebiet von Baden Nord bedeutend entwickelt. Im Sog dieser Investitionstätigkeit und urbanen Entwicklung, insbesondere in der Innenstadt, sind auch zahlreiche private Büro- und Geschäftshäuser und – wenn auch in geringerer Zahl – ein paar Wohnbauten.

EINE WESENTLICHE VORAUSSETZUNG für die einkehrende Prosperität bildete die Renaissance des Industriestandortes Baden Nord. Den Schwung der nachhaltigen Entwicklung holte sich Baden zweifellos mit den umfangreichen Investitionen in die Infrastruktur. An vorderster Stelle steht hier der Ausbau des Bahnhofs Baden (Einweihung im Jahr 2001) mit der neuen Busachse Bahnhof West, womit gleich ein ganzes Quartier angeschoben wurde. Unmittelbar folgte die Einweihung der Siggenthalerbrücke (2002) und wenige Jahre später (2006) die Eröffnung des Umfahrungstunnels Ennetbaden sowie des Parkhauses Theaterplatz.

DIE ZAHL DER ARBEITSPLÄTZE in der Stadt Baden schnellte in diesen Jahren wieder in neue Rekordhöhen. Sie hat unterdessen die Grenze von 20000 Stellen klar überschritten; auf dem ehemaligen ABB-Areal sind in kurzen Abständen architektonisch prägende Bauten entstanden wie der Konnex (Bezug 1995/96), das Endas- Engineeringgebäude «Quadro» (1997), das Trafo-Center mit Trafohalle und -kino (2002), das Engineeringgebäude «Power Tower» (2002). Baden Nord ist (neben Dättwil) der zentrale Arbeits- und inzwischen auch Bildungsstandort, nachdem im Jahr 2006 das neue Berufsbildungszentrum – eine Investition von rund 134 Mio. Franken – mit dem sanierten Martinsgebäude und dem architektonisch ebenfalls eindrücklichen Neubau Schulhaus Bruggerstrasse eingeweiht wurde. Der Wohnanteil ist im Rahmen der Umnutzung des alten Industrieareals noch klar im Verzug. Immerhin ist 2008 die Wohnüberbauung «am Martinsberg » mit total 176 Wohnungen bezogen worden.

AUCH DIE VOR- UND DIE INNENSTADT ändern ihr Gesicht. Mit dem «Stadthaus City», Wohn- und Geschäftshaus an der Rütistrasse, sowie mit den sich im Bau befindenden Geschäftshäusern im Gstühldreieck ennet der Bruggerstrasse erweitert sich die Innenstadt Richtung Martinsbergquartier. Am neuen Theaterplatz ist das «Haus am Theaterplatz» (2007) entstanden. Die Entwicklung in diesem Vorstadtgebiet wird anhalten. Auf der andern Seite des Schlossberges wurde im Jahr 2006 an exponierter Stelle das Wohn-, Büro- und Geschäftshaus «Falken» bezogen. In dessen Umgebung ist eine weitere Entwicklung im Gang. Das Stadtbild dürfte aufgrund laufender und weiterer Projekte noch einige Jahre Baustellen aufweisen. Und wer glaubt, dass die Bauerei dann ein Ende nehmen würde, wird sich getäuscht sehen. Denn bestimmt werden neue Projekte auf dem Tisch liegen.

Presseartikel Hier wird Baden neu gebaut (pdf, 80 KB)

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